Anzeige

Testen Sie Ihre beruflichen Kernkompetenzen!
Haben Sie sich nicht immer schon einmal gefragt, wo Ihre eigentlichen beruflichen und persönlichen Stärken liegen? Was Sie wirklich motiviert und interessiert und wie Sie dieses Potenzial optimal zur Geltung bringen können - zu Ihrem eigenen Vorteil?
Mehr zu den geva-tests ...

Stellenanforderungen richtig lesen

in den Stellenanforderungen oft ergänzt durch „aber nicht zwingend / nicht notwendigerweise“ und vergleichbare Formulierungen.

Ein Bewerber, der die Kann-Anforderungen erfüllt, entspricht in der Regel dem, was sich das Unternehmen von einem Bewerber durchschnittlich erwartet, allerding nur dann, wenn zugleich auch die Muss-Anforderungen passen. Nicht erfüllte Muss-Anforderungen lassen sich in aller Regel nicht mit erfüllten Kann-Kriterien ausgleichen.

Wenn in den Stellenanforderungen z.B. angegeben wird, dass für die Stelle ein bestimmter Berufsabschluss erforderlich ist und als Kann-Anforderung eine bestimmte Zusatzqualifikation aufgeführt wird, dann wird die Zusatzqualifikation alleine nicht ausreichen eine Chance auf die Stelle zu haben, wenn Sie die Hauptqualifikation der Stellenanforderungen nicht erfüllen.

Der „Muss- + Kann“-erfüllende Bewerber entspricht also gewissermaßen den mittleren Stellenanforderungen des Unternehmens an die Qualifikation eines für die Stelle geeigneten Bewerbers. Zugleich wird das Unternehmen davon ausgehen, dass diese Qualifikationsstufe im Bewerbermarkt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu finden sein wird.

 

Ideal-Anforderungen“ führen – zusammen mit den Muss- und Kann-Kriterien – zum Idealkandidaten. Sie folgen in der Stellenanzeige zumeist direkt auf die Kann-Anforderungen. Um keinen grundsätzlich geeigneten Kandidaten von einer Bewerbung abzuhalten, der die Stellenanforderungen eines Ideal-Kandidaten nicht erfüllt, werden Sie typischerweise als ideal gekennzeichnet (z.B.: "idealerweise", "ideal wäre es") oder mit entsprechend superlativen Formulierungen.

 

Zumeist zum Abschluss der Stellenanforderungen wird noch auf allgemeine Ansprüche eingegangen. Dazu zählen z.B. Fremdsprachenkenntnisse (diesen habe ich einen eigenen Beitrag gewidmet), Reisebereitschaft und Soft Skills, wie Engagement, Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit oder andere.

Auch wenn die abschließenden Sätze der Stellenanforderungen oft etwas floskelhaft klingen, sollten Sie sie ernst nehmen. Keine Anforderung wird ohne Grund in die Stellenanzeigen aufgenommen, Selbstverständlichkeiten (z.B. Bereitschaft die Arbeitsleistung zu erbringen) jedoch nicht. Wenn also z.B. Belastbarkeit in den Stellenanforderungen erwartet wird, dann werden Belastungen auf der Stelle ganz sicher eine überdurchschnittliche Rolle spielen. So erfahren Sie an dieser Stelle auch noch ergänzendes über den Job, was in der Tätigkeitsbeschreibung möglicherweise gar nicht aufgeführt wurde.

 

 

 


« Prev 2/2 Next


Werbebereich für weiterführende Informationen und Tipps
Falls Sie hier nichts angezeigt bekommen, aber an weiterführenden Tipps interessiert sind, deaktivieren Sie Ihren Adblocker und/oder die Blockierfunktionen Ihres Browsers

Fachbuch-Suchfeld und Link zu Bücher.de:


Fachbücher portofrei bestellen!
Jetzt bei www.buecher.de!



Eignungstest Berufswahl A

Erfahren Sie mehr über Ihr persönliches Stärken-Schwächen-Profil bezogen auf auf Ihre Berufswahl mit einem Selbst-Check des renommierten Geva-Instituts, dem Pionier der beruflichen Eignungsdiagnostik in Deutschland.

 

Ergänzende Buchtipps zum richtigen Verstehen von Stellenanzeigen:


Weitere Tipps:



(m/w/d)

Genderbezeichnungen werden auf dieser WebSite aus Gründen des sprachlichen Flusses und der ungestörten Lesbarkeit einheitlich in der männlichen Form ausgeführt. Selbstverständlich sind damit jederzeit alle Geschlechter gleichermaßen gemeint.

Im Duden: man (Mann), eigentlich = irgendeiner, jeder beliebige (Mensch)