Formales:

Unsauberes Schriftbild, Häufung von Fehlern im Text, sichtbare Verbesserungen
Unstrukturierter Text ohne Absatzgestaltung (“Bleiwüste”)
Holperiger Stil, Unterwürfigkeit, übertriebene Höflichkeit

Inhaltliches im Bewerbungsanschreiben:

fehlende Reflexion auf die zu besetzende Stelle
fehlende Begründung für Ihr Interesse an der konkreten Position
fehlender individueller Bezug auf das beworbene Unternehmen
Betonung von Qualifikationen, welche für die Stelle unerheblich sind
Erkennbarer Standardtext für inhaltsgleiche Massen-Bewerbungen
(z.B. erkennbare nachträglich Einfügung des Firmennamens und kein individueller Bezug auf die Firma)

Alarmsignale im Bewerbungsanschreiben (so gemeint):

Ich bin zu allem bereit, ich akzeptiere jede Bedingung
Ich brauche den Job unbedingt (Betteltour)
stark untertriebene Gehaltsvorstellungen
stark übertriebene Gehaltsvorstellungen
Selbstmitleid, Schuld an Missständen waren immer die Umstände oder Dritte. ,
übertriebene Selbstdarstellung, übertriebene Einschätzung des eigenen Könnens
viel erwarten, aber kein Wort dazu, was man dafür als Gegenwert einbringen wird

Das Bewerbungsanschreiben - egal ob traditionell oder online - ist der Schwachpunkt der meisten Bewerbungen. Das ist auch gar nicht verwunderlich, denn es ist schwer, solche Anweisungen wirklich erstklassig umzusetzen. Hinzu kommt, dass einem selbst der nötige Abstand zur nüchternen Bewertung des eigenen Bewerbungsanschreibens ebenso fehlt, wie ausreichende Vergleichsmöglichkeiten mit Texten anderer Bewerber. Diese Vergleichsmöglichkeiten zwischen Bewerbungsanschreiben hat aber jeder Personaler, vor allem aufgrund der zahlreichen Bewerbungen, die bereits durch seine Hände gegangen sind.

>> Ein richtig gutes Bewerbungsschreiben verfassen


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