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Fit im Vorstellungsgespräch am Telefon

Tipps worauf kommt es bei Telefoninterview an

 

Was ist ein Telefoninterview?

Ein Telefoninterview ist ein Bewerbungs-Vorstellungsgespräch am Telefon.

 

Wozu dienen Telefoninterviews?

Telefoninterviews sind eine Technik der Bewerbervorauswahl. Zumeist dienen sie dazu, eine große Anzahl nach der Bewerbungsunterlage ähnlich geeignet erscheinender Kandidaten auf eine kleinere Auswahl zu reduzieren, die im Bewerbungsauswahlverfahren weiterkommen soll.

 

Warum Telefoninterview statt Vorstellungsgespräch?

Zumeist ersetzt ein Telefoninterview kein persönliches Vorstellungsgespräch. Es wird dann nur vorgeschaltet um mit weniger Aufwand als bei einem Bewerbungsgespräch - wenn auch deutlich ungenauer - Spreu von Weizen zu trennen. Solch ein Telefoninterview führt also bei positivem Ausgang in der Regel zu der Auswahl der Bewerber, die letztlich zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch oder zu einem Assessment Center eingeladen werden.

 

Wie lange dauert ein Telefoninterview?

Telefoninterviews dauern in der Regel nicht so lange, wie persönliche Vorstellungsgespräche. Zumeist liegen sie zwischen einer Viertelstunde und einer halben Stunde.

 

Wie läuft ein Telefoninterview ab?

Wenn es sich nicht um ein schon vorterminiertes Telefoninterview handelt, wird man sich nach der Begrüßung und Vorstellung erst einmal bei Ihnen erkundigen, ob Sie für ein kurzes Telefongespräch Zeit hätten. Sie erfahren dann auch genauer, wir lange das Interview in etwa dauern wird.

Im Telefoninterview werden ungeklärte Fragen und fehlende Informationen im Lebenslauf ebenso angesprochen wie Fragen zur Person, ihrem Werdegang und ihrer Motivation für die beworbene Stelle. Ungewöhnlich hochgegriffenen Aussage aus dem Bewerbungsschreiben werden hinterfragt, wie auch die Hintergründe für Auffälligkeiten in den Arbeitszeugnissen. Dabei wird auf die Antworten ebenso geachtet, wie auf Ihre Wirkung (Dynamik und Modulation der Stimme, sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Aufmerksamkeit, Souveränität, Überzeugungskraft, etc.), um einen bewertbaren Eindruck von Ihnen zu erhalten.

 

Was wird bei einem Telefoninterview gefragt?

Grundsätzlich werden in einem Telefoninterview solche Fragen gestellt, wie sie auch in einem persönlichen Vorstellungsgespräch vorkommen. Hier finden Sie: typische Fragen im Vorstellungsgespräch.

 

Nächste Seite: Tipps zum Umgang mit Telefoninterviews


Was sollte man bei einem Telefoninterview beachten?

Jeder Telefonkontakt mit einer beworbenen Firma ist mit gewisser Vorsicht zu sehen, denn Sie werden dabei in der Regel schon bewertet wie in einem Bewerbungsgespräch. Leicht kann man dabei in eine „Schublade“ geraten, die einem nicht wirklich gerecht wird und aus solchen Schubladen kommt man nicht so leicht wieder heraus. Und das gilt sowohl für formlose Anrufe - auch von Ihnen, als auch für förmliche Frage-Antwort-Telefoninterviews. Und genau hier liegt für Sie ein Problem.

In einem persönlichen Bewerbungsgespräch können Sie mit Ihrer gesamten Persönlichkeit wirken. Die Chancen, dass Ihre Stärken im Bereich der "weichen Faktoren" (Soft Skills) erkannt werden, sind verhältnismäßig gut. In einem telefonischen Bewerbungsinterview aber wirken Sie nur mit Ihrer Stimme und Ihrer Sprache. Diese eingeschränkte Wahrnehmung des Gesprächspartners am Telefon kann besonders leicht zu Fehleinschätzungen im Telefoninterview führen.

Dennoch nutzen viele Firmen vor allem den schnellen und kostengünstigen Vorteil von Telefoninterviews zumeist als Vorbereitung der Entscheidung, welche Bewerber zum Vorstellungsgespräch oder zum Assessment-Center eingeladen werden sollen.

 

Wie sollte man mit Telefoninterviews umgehen?

  1. Überlegen Sie sich gut, ob ein eigeninitiativer Anruf während des laufenden Bewerbungsauswahlverfahrens für Sie wirklich einen Vorteil bringt. Oftmals stören solche Anrufe eher, als dass telefonische Bewerbungsgespräche für Sie Vorteile brächten, auch wenn manche Bewerbungsratgeber oder amtliche Stellenvermittler häufig dazu raten.
     
  2. Ist ein Bewerbungsgespräch am Telefon fester Bestandteil des Bewerbungsauswahlverfahrens, wird es mit der gleichen Konsequenz wie ein persönliches Vorstellungsgespräch gewertet. Sie sollten also ebenso gut wie zu einem Vorstellungsgespräch vorbereitet sein. Unsere Tipps zum Vorstellungsgespräch greifen hier allerdings nur zum Teil, da Sie im telefonischen Bewerbungsgespräch weniger „Kanäle“ zur Verfügung haben auf denen Sie positive Signale senden können.

 

Was steht Ihnen in einem Bewerbungsgespräch am Telefon zur Verfügung?

Ihre Daten und Fakten, Ihre Sprache und Ihre Stimme.

Und in genau umgekehrter Reihenfolge nehmen Sie Einfluss auf Ihren Gesprächspartner!

  1. Ihre Stimme
  2. Ihre Sprache
  3. Ihre Daten und Fakten

 

Wie Sie das für sich nutzen können, um im Telefoninterview zu überzeugen, erfahren Sie auf der folgenden Seite.


Worauf kommt es beim Telefoninterview an?
Wie bereite ich mich auf ein Telefoninterview vor?

(1) Die oberste Regel beim Telefoninterview heißt: Erzeugen Sie eine sympathische Stimme, d.h. lächeln Sie mit Ihrer Stimme! Aber wie soll das gehen, mit der Stimme zu lächeln?? Ganz einfach: indem Sie beim telefonischen Bewerbungsgespräch tatsächlich lächeln! Profis im Telefonverkauf üben dies bei realen Telefonaten vor einem Spiegel, in welchem sie sich während des Telefongespräches selbst beobachten und wenn nötig korrigieren. Diese Technik gelingt allerdings in der Regel nur dann sicher, wenn Sie sie schon vor dem Ernstfall mehrfach erfolgreich angewendet und verinnerlicht haben. Falls Ihnen das zu viel Aufwand scheint, sollten Sie sich wenigstens so positiv wie möglich auf das Gespräch einstimmen. Wenn Sie den Vornamen des Gesprächspartners z.B. aus der Stellenanzeige kennen, dann stimmen Sie sich so darauf ein, als ob Sie einen guten Bekannten anrufen (im Geiste: jetzt ruf ich bei ... an, ich freu mich darauf!). Die positive Programmierung Ihres Unterbewusstseins kann Ihnen helfen, im telefonischen Bewerbungsgespräch eine glaubhaft sympathieausstrahlende, motivierte Stimmlage zu schaffen. Und welche entscheidende Bedeutung die Sympathie im Bewerbungsauswahlverfahren hat, können Sie auf unseren Seiten zum Vorstellungsgespräch erfahren.

(2) Neben der sympathischen und motivierten Stimme spielt auch Ihre Sprache eine entscheidende Rolle. Sprechen Sie beim Bewerbungsgespräch am Telefon fest, aber nicht laut, eher etwas langsamer, mit etwas abgesenkter Stimmlage, aber mit lebhafter Betonung und Ausdruck. Sprechen Sie nicht direkt in das Telefon, sonder halten Sie die den Mikrofoneingang, etwas unterhalb Ihres Kinns - Ihre Sprache kommt dadurch deutlich wohlklingender beim Gesprächspartner an. Stehen Sie beim Telefonieren auf und laufen Sie während des Bewerbungsgesprächs auf und ab. Ihr Denken wird dadurch aktiviert und Ihre Sprache spürbar lebendiger und variantenreicher. Zeichnen Sie zur Übung gespielte telefonische Bewerbungsgespräche auf und hören Sie sich anschließend selbst an. Sie werden wahrscheinlich zunächst überrascht sein, wie Sie klingen. Mit ein wenig Übung und Gegenkontrolle werden Sie aber auch sehr schnell wesentliche Verbesserungen erleben.

(3) Als dritter Punkt bleiben die Inhalte. Bereiten Sie sich sofort nach dem Abschicken Ihrer Bewerbungsunterlagen argumentativ auf ein Vorstellungsgespräch vor, als würde es bereits morgen stattfinden. Spielen Sie typische Fragen und Ihre persönlichen Antworten in Rollenspielen mit Ihrem Partner oder mit guten Bekannten durch. Wichtig ist, dass Sie Ihre Antworten schon möglichst oft wirklich ausgesprochen und frei formuliert haben, damit Sie später beim Bewerbungsgespräch am Telefon nicht nach Worten ringen müssen und überzeugend klingen. Auch hierbei helfen Ihnen Tonaufzeichnungen sehr. Lassen Sie sich auch von Ihren Spielpartnern kritisieren und nehmen Sie die Verbesserungsvorschläge an. Es wird für Sie im Telefoninterview von Vorteil sein.

>> Persönliches Vorstellungsgespräch

 


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Product Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Methoden, Forschung, Note: 2,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Politische Stimmung und tatsächliches Wählerverhalten. Methoden und Erkenntnisse aus dem ZDF Politbarometer, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Keine Methode der Datenerhebung hat sich in der Markt- und Meinungsforschung
so rapide verbreitet wie das telephonische Interview in den vergangenen zehn Jahren“. (Diekmann: S.429)
Diese Aussage illustriert den Siegeszug des Telefoninterviews in der empirischen Sozialforschung. Galt jene Befragungsart von ihren Anfängen in den 40er Jahren in den USA bis in die 70er Jahre hinein als schnelle, billige und qualitativ minder- wertige, kurz „quick and dirty“- Methode, so ist sie heute als Datenerhebungs- instrument in der empirischen Sozialforschung nicht nur allgemein akzeptiert, sondern sogar vorherrschend.
Wo liegen die Gründe für diesen Trend? Folgende Punkte erweisen sich als besonders relevant: Zum einen können Daten, durch die Befragung am Telefon , schneller erhoben werden, d.h. das Institut spart durch jene Befragungsart Zeit und somit auch Geld. Die mündlichen Interviews bringen neben steigenden Kosten, vor allem im Personalbereich, auch sinkende Teilnahmequoten mit sich. Der entscheidende Grund für die Durchsetzung des Telefoninterviews ist, dass sich das Telefon als Kommunikationsmittel etabliert hat und dass fast die gesamte Bevölkerung via Telefon erreichbar ist (Schnell/ Hill/ Esser: S.341).

Im Folgendem möchte ich einleitend einen kurzen Ländervergleich zwischen den USA und der BRD, anhand des unterschiedlichen Entwicklungsprozesses des Telefoninterviews, vornehmen. Ferner werde ich auf die Methodik beim und während des Telefoninterviews eingehen. Es folgt die Analyse der Organisation und der Durchführung von Telefonbefragungen und ich schliesse den Hauptteil in einem Vergleich zwischen telephonischen und persönlichen Interview ab, in dem ich deren Vor- und Nachteile resümiere.





Product Description: Nur wer im Vorstellungsgespräch überzeugt, erhält die Chance auf eine erfolgreiche Berufslaufbahn. Die Personalchefs prüfen die fachliche und persönliche Kompetenz der Bewerber mit System und ausgeklügelten Fragen, die die Kandidaten nicht selten aufs Glatteis führen. Die Karriere-Experten Carolin und Heiko Lüdemann von der CoachAcademy zeigen anhand zahlreicher Musterfragen und Übungen, wie man die optimalen Antworten findet und jedes Vorstellungsgespräch mit Bravour meistert.




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(m/w)

Genderbezeichnungen werden auf dieser WebSite aus Gründen des sprachlichen Flusses und der ungestörten Lesbarkeit einheitlich in der männlichen Form ausgeführt. Selbstverständlich sind damit jederzeit alle Geschlechter gleichermaßen gemeint.

Im Duden: man (Mann), eigentlich = irgendeiner, jeder beliebige (Mensch)